Software as a Service (SaaS) war einer der wichtigsten Durchbrüche im Zeitalter des Cloud-Computings und der Unternehmensvernetzung. Dabei hat Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben von Endnutzern für SaaS-Dienste bis 2022 mehr als 171 Milliarden US-Dollar erreichen werden. Da SaaS von Einzelpersonen und Unternehmen so einfach eingeführt werden kann, hat es die Art und Weise geprägt, wie Unternehmen die Vernetzung insgesamt angehen. Hier sind einige Trends, die bei der weiteren Einführung im Jahr 2022 berücksichtigt werden sollten.
Breitere Einführung in Unternehmen
Netskope berichtete , dass Unternehmen durchschnittlich 1.071 Cloud-Dienste für ihre Abläufe nutzen. Führende Lösungen wie Salesforce verzeichneten ein beispielloses Wachstum – von 161 Milliarden US-Dollar im Januar 2020 auf über 250 Milliarden US-Dollar im darauffolgenden Jahr.
Unternehmen sollten sicherstellen, dass diese rasche Einführung nicht an der IT und anderen Führungskräften im Unternehmen vorbeigeht. Für wichtige Stakeholder im Unternehmen ist es leicht, den Überblick darüber zu verlieren, welche Tools ihr Unternehmen eingeführt hat. Das gilt insbesondere, da viele Unternehmen auf Modelle für die Arbeit aus dem Homeoffice umgestellt haben. Eine Möglichkeit, wie Unternehmen den Überblick behalten, ist die Einführung von AIOps. Ironischerweise sind viele Lösungen, die von Unternehmen eingesetzt werden, die AIOps in ihren Geschäftsabläufen nutzen, selbst SaaS-Produkte.
Der Vorteil dieser neuen Allgegenwärtigkeit wird eine allgemeine Weiterqualifizierung der Mitarbeiter sein. Da Hyperautomation und die digitale Transformation den SaaS-Bereich mitprägen, ist damit zu rechnen, dass immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen mit branchenüblichen Tools vertraut werden.
Unabhängig davon wird die breite Einführung von SaaS-Anwendungen in Unternehmen zum Branchenstandard. Dies ist zum großen Teil auf die fortlaufende digitale Transformation von Unternehmen und die allgemeine Akzeptanz automatisierter Geschäftsabläufe zurückzuführen.
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Mehr Cybersicherheit
Es wird zunehmend deutlich, dass Unternehmen bei der Nutzung von SaaS-Lösungen ein gewisses Maß an Verwundbarkeit in Kauf nehmen. Da die meisten SaaS-Plattformen über Cloud-Computing und -Vernetzung betrieben werden, könnten Rechenzentren und IT-Infrastrukturen einer steigenden Zahl von Cyberangriffen ausgesetzt sein.
Diese Bedenken nehmen zu, da das Internet der Dinge (IoT) und die Einführung von 5G neue Schwachstellen schaffen. Unternehmen müssen der Cybersicherheit künftig Priorität einräumen, sie ins Zentrum ihrer Abläufe stellen und konkrete Maßnahmen zur Eindämmung von Bedrohungen entwickeln.
Die Autoren Tom Wheeler und David Simpson plädierten in ihrem Brookings-Bericht von 2019 für neue Ansätze in der Cybersicherheit und wiesen darauf hin, dass Unternehmen und Einzelpersonen eine „neue Sorgfaltspflicht im Cyberbereich“ übernehmen müssen. Diese Sorgfaltspflicht fordert, der Sicherheit im DevOps-Zyklus Priorität einzuräumen, fortschrittliche Lösungen für den Umgang mit komplexen Angriffen einzusetzen und ausreichend Ressourcen in die Cybersicherheit von Unternehmen zu investieren. Dies ist ein konkreter Schritt, den Unternehmen auf dem Weg ins Jahr 2022 erwägen sollten.
Neue Methoden zur Überwachung
Wie bereits erwähnt, haben IT-Führungskräfte Schwierigkeiten, ihre Geschäftsabläufe effizient zu überwachen, während die globale Belegschaft dauerhaft zur Arbeit von überall aus übergeht. Diese Herausforderung erstreckt sich auch auf die Überwachung der Anzahl der SaaS-Anwendungen, die Unternehmen einführen.
Ein Bericht von Pulse Q&A zeigt, dass sich 56 % der IT-Führungskräfte bei der Verwaltung ihrer SaaS-Anwendungen weiterhin auf herkömmliche Mittel wie interne Tools und sogar manuelle Tabellenkalkulationen verlassen. Darüber hinaus können nur 41 % der IT-Teams das Management von SaaS-Anwendungen über die grundlegende Lizenzverfolgung hinaus bewältigen.
Das bedeutet, dass sowohl die Methoden, mit denen IT-Teams ihre SaaS-Anwendungen verfolgen, als auch die Bandbreite dieser Methoden unzureichend sind. Dies ist ein Problembereich, dem sowohl SaaS-Plattformen als auch Führungskräfte in Unternehmen auf dem Weg ins Jahr 2022 Priorität einräumen sollten.
Künstliche Intelligenz als Service
Künstliche Intelligenz (KI) als Service ist im Grunde ein Zweig von SaaS. Man kann es sich als SaaS vorstellen, das hauptsächlich durch KI und maschinelles Lernen (ML) angetrieben wird.
KI als Service wird für KI-getriebene Unternehmen auf dem Weg ins Jahr 2022 zweifellos Priorität haben. Tatsächlich setzen Unternehmen KI bereits in drei zentralen Anwendungsfällen ein:
- Cybersicherheit: KI-gestützte Cybersicherheit ist einer der am schnellsten wachsenden Bereiche im KI-Sektor. Unternehmen nutzen diese Lösungen, um aus menschlichem Verhalten zu lernen und Sicherheitsverletzungen bereits im Vorfeld zu verhindern.
- Aufgaben automatisieren: Die Automatisierung von Aufgaben ist eine der praktischeren Anwendungen von KI als Service. Durch den Einsatz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA)-Software können Unternehmen Bots in Anwendungen von Drittanbietern einsetzen und ihre Abläufe effektiv skalieren.
- Virtuelle Assistenten: Eine weitere praktische Anwendung von KI als Service: Virtuelle Assistenten sind für Unternehmen, die ihren Kundensupport automatisieren und optimieren möchten, äußerst hilfreich. Die Wartezeiten können insgesamt verkürzt werden, und Kunden erhalten die benötigte Unterstützung.
So spannend der Einsatz von KI in Unternehmen auch ist, es gibt eine Reihe von Herausforderungen, auf die Unternehmen vorbereitet sein müssen. Dazu gehören Integration, Akzeptanz durch die Mitarbeiter und Kosten. Es ist damit zu rechnen, dass die breitere Einführung von KI als Service diese Herausforderungen auf dem Weg ins Jahr 2022 angehen wird.
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Führende SaaS-Plattformen für die bedarfsgerechte Dimensionierung
Schließlich müssen Unternehmen über die Tools informiert sein, die im Zusammenhang mit der bedarfsgerechten Dimensionierung von Unternehmen immer beliebter werden. Darunter versteht man die Reduzierung von Ausgaben bei gleichzeitiger Steigerung des Werts und der Effizienz von SaaS-Anwendungen.
Laut der bereits erwähnten Pulse-Q&A-Studie stehen derzeit drei zentrale Akteure im SaaS-Bereich bei der bedarfsgerechten Dimensionierung in Unternehmen an vorderster Stelle:
- Office 365
- Salesforce
- ServiceNow
Unternehmen sollten sich nicht nur über diese Tools informieren, sondern sich auch darauf vorbereiten, neuere und sich weiterentwickelnde Plattformen in diesem Bereich zu nutzen. Zu den weiteren Tools, die IT-Führungskräfte als besonders geeignet für die bedarfsgerechte Dimensionierung nannten, gehören Workday, Dropbox und G Suite.
Auf dem Weg ins Jahr 2022 müssen CIOs und Stakeholder in Unternehmen an ihren Strategien für die bedarfsgerechte Dimensionierung arbeiten. Verschiedene Faktoren wie Anwendungsverträge, Anmeldedaten und Daten zur Nutzeraktivität werden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es ist keine Überraschung, dass viele der für die bedarfsgerechte Dimensionierung beliebten Tools Pakete mit Unternehmenskonditionen anbieten und Benutzerfreundlichkeit priorisieren.
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