In der vernetzten Welt von heute ist das Netzwerk eines Unternehmens das Rückgrat seines Geschäfts. Die zunehmende Zahl von Geräten, Endpunkten und Technologien in Unternehmen macht das Netzwerkmanagement jedoch immer komplexer.
So unterstützt das moderne Netzwerk heute nicht nur PCs und Server, sondern auch eine stetig wachsende Vielfalt an intelligenten Geräten wie Thermostaten, Türschlössern und sogar Verkaufsautomaten. Ein Bericht zum Stand des Internets der Dinge (IoT) des Marktforschungsunternehmens IoT Analytics prognostiziert, dass es bis 2025 25 Milliarden vernetzte IoT-Geräte geben wird.
Im Folgenden besprechen wir zehn der wichtigsten Best Practices für das Netzwerkmanagement und werfen außerdem einen Blick auf einige zukünftige Trends in diesem Bereich.
- 1. Das Netzwerk verstehen
- 2. Kritische Infrastruktur und Systeme identifizieren
- 3. Best Practices für die Sicherheit verstehen und umsetzen
- 4. Compliance-Anforderungen verstehen
- 5. Mitarbeiter schulen und nachschulen
- 6. Das Netzwerk überwachen
- 7. Einen Notfallwiederherstellungsplan erstellen
- 8. Aufgaben automatisieren
- 9. Das Netzwerk regelmäßig testen
- 10. Daten für künftige Prognosen sammeln
- Warum ein effektives Netzwerkmanagement wichtig ist
- 8 Tools für das Netzwerkmanagement
- Wie entwickelt sich das Netzwerkmanagement weiter?
- Fazit: Mit den Best Practices für das Netzwerkmanagement Schritt halten
1. Das Netzwerk verstehen
Gutes Netzwerkmanagement beginnt mit einem klaren Verständnis des Netzwerks. Netzwerkmanager müssen seine Struktur und Komponenten genau kennen.
Zunächst sollte man sich einen Überblick verschaffen, indem man die Netzwerktopologie abbildet. Anschließend gilt es, den Netzwerktyp (Ethernet, WAN, LAN usw.) zu bestimmen und sich mit den zu seinem Aufbau verwendeten Geräten (Switches, Routern, Gateways usw.) vertraut zu machen. Schließlich sollte man sich mit dem OSI-Modell vertraut machen, das einen Rahmen für das Verständnis des Datenflusses in einem Netzwerk bietet.
Mit diesen Informationen sind Netzwerkmanager deutlich besser in der Lage, einen Managementplan zu entwickeln, der den spezifischen Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
2. Kritische Infrastruktur und Systeme identifizieren
In jeder Organisation gibt es Systeme und Geräte, die für den Geschäftsbetrieb unverzichtbar sind. In einer Büroumgebung ist der E-Mail-Server beispielsweise wahrscheinlich eine der wichtigsten Komponenten der Netzwerkinfrastruktur. Fällt er aus, leidet die Produktivität.
Aus diesem Grund gehört es zu den Best Practices im Netzwerkmanagement, diese kritischen Elemente zu identifizieren und ihnen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Dazu müssen sie ordnungsgemäß konfiguriert, überwacht und gewartet werden.
3. Best Practices für die Sicherheit verstehen und umsetzen
Zu den Best Practices gehört es, die Abwehrmechanismen des Netzwerks zu verstehen und bewährte Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Netzwerksicherheit umfasst Richtlinien, Prozesse und Verfahren zur Überwachung des Netzwerkzustands, zur Erkennung von Schwachstellen und zur Verhinderung unbefugter Zugriffe.
Wer die Abwehrmechanismen des Netzwerks versteht, kann potenzielle Bedrohungen effektiver erkennen und verhindern. Durch die regelmäßige Überprüfung dieser Elemente können Administratoren sicherstellen, dass das Netzwerk geschützt ist und effizient arbeitet.
Ein Beispiel für eine bewährte Sicherheitsmaßnahme ist die Beschränkung des Zugriffs auf sensible Daten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, darunter physische Sicherheitsmaßnahmen wie verschlossene Türen und Zugangskontrollsysteme für Computerräume (RACS) sowie logische Sicherheitsmaßnahmen wie Benutzerberechtigungen und Datenverschlüsselung.
4. Compliance-Anforderungen verstehen
Die Einhaltung von Vorschriften kann zwar schwierig sein, ist aber notwendig, um kostspielige Bußgelder und andere regulatorische Sanktionen zu vermeiden. Eine der besten Möglichkeiten, die Compliance sicherzustellen, besteht darin, die Anforderungen genau zu kennen.
Netzwerkmanagement ist eine komplexe Aufgabe, und es kann schwierig sein, den Überblick über alle für ein Unternehmen geltenden Vorschriften zu behalten. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, die Compliance-Anforderungen zu verstehen, kann Richtlinien und Verfahren entwickeln, die das Netzwerk gesetzeskonform halten – etwa im Hinblick auf HIPAA, Sarbanes-Oxley, PCI DSS, DSGVO und weitere Vorschriften, je nach Branche und Standort.
5. Mitarbeiter schulen und nachschulen
Mitarbeiter müssen regelmäßig an grundlegende Maßnahmen der Informationssicherheit erinnert werden, etwa an den Passwortschutz und daran, Phishing-Betrug zu vermeiden. Außerdem müssen sie mit häufig auftretenden Netzwerkproblemen und deren Behebung vertraut sein. Indem Administratoren sicherstellen, dass die Mitarbeiter in allen Bereichen des Netzwerkmanagements auf dem neuesten Stand sind, können sie kostspielige Ausfälle verhindern und einen reibungslosen Netzwerkbetrieb gewährleisten.
6. Das Netzwerk überwachen
Überwachung ist unerlässlich, damit das Netzwerk reibungslos läuft. Durch die Erfassung von Daten mehrerer Benutzer und Geräte können Netzwerkmanager schnell eine Ausgangsbasis für das normale Verhalten schaffen und potenzielle Probleme erkennen. Darüber hinaus trägt die Überwachung zur hohen Verfügbarkeit kritischer Systeme bei und macht Lösungen für einzelne Punkte überflüssig.
Mit einem leistungsfähigen Dashboard können Netzwerkmanager alle wichtigen Indikatoren für den Netzwerkzustand problemlos im Blick behalten. Wer außerdem auf Alarmfluten achtet, verhindert, dass die Vielzahl der Warnungen überhandnimmt, und behält den Überblick über die Situation.
Sehen Sie sich unsere Liste der Tools zur Netzwerküberwachung an, die Sie bei dieser Aufgabe unterstützen können.
7. Einen Notfallwiederherstellungsplan erstellen
Die Notfallwiederherstellung ist im Netzwerkmanagement eine Maßnahme mit großer Wirkung bei geringem Aufwand, wird aber häufig vernachlässigt. Das ist ein Fehler. Ein gut ausgearbeiteter Notfallwiederherstellungsplan kann den Unterschied zwischen einem kleinen Rückschlag und einer großen Katastrophe ausmachen.
Der erste Schritt bei der Erstellung eines Notfallwiederherstellungsplans besteht darin, die wahrscheinlichsten Gefahren zu identifizieren. Diese hängen vom Standort und der Art des Unternehmens ab; zu den häufigsten Gefahren zählen jedoch Brände, Überschwemmungen, Erdbeben, Stromausfälle und das Eindringen krimineller Elemente.
Sobald die Gefahren identifiziert sind, besteht der nächste Schritt darin, Strategien zur Begrenzung ihrer Auswirkungen zu entwickeln. Dazu können Maßnahmen wie Datensicherungen, Investitionen in redundante Systeme, die Entwicklung von Evakuierungsverfahren, die Wiederherstellung des Zugriffs auf kritische Anwendungen und die Bereitstellung alternativer Verbindungsoptionen gehören.
Ziel ist es, Ausfallzeiten zu minimieren und sicherzustellen, dass die Organisation auch bei einer größeren Störung weiterarbeiten kann.
8. Aufgaben automatisieren
Automatisierung sollte einfach sein, ein geringes Risiko bergen und schnell ausgeführt werden können. So kann das Netzwerkpersonal beispielsweise automatisierte Gerätesuchfunktionen einsetzen, um festzustellen, wo ein Gerät mit dem Netzwerk verbunden ist, und die Konnektivität von Anwendungen zu überprüfen. Die Automatisierung kann außerdem dabei helfen zu überprüfen, ob jedes Gerät der Netzwerkinfrastruktur ordnungsgemäß mit seinem Nachbarn verbunden ist, und Inkonsistenzen zwischen Teilen der Netzwerkkonfiguration und den Konfigurationsvorlagen des Unternehmens zu erkennen.
Die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben schafft Zeit für kreativere Arbeit und führt so zu einem effizienteren und leistungsfähigeren Netzwerkmanagementteam.
9. Das Netzwerk regelmäßig testen
Es reicht nicht aus, ein funktionierendes Netzwerk zu haben; es muss gut funktionieren. Deshalb sind Tests ein wesentlicher Bestandteil des Netzwerkmanagements. Durch regelmäßige Leistungstests können Netzwerkmanager potenzielle Probleme erkennen und beheben, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen. Außerdem tragen Tests dazu bei, dass das Netzwerk den sich wandelnden Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
10. Daten für künftige Prognosen sammeln
Netzwerkdaten können verwendet werden, um den künftigen Bedarf des Netzwerks vorherzusagen. Das ist besonders wertvoll bei der Planung von Wachstum oder Expansion. Wenn Netzwerkmanager verstehen, wie das Netzwerk derzeit genutzt wird, können sie fundierte Entscheidungen zur Kapazitätsplanung treffen und eine Über- oder Unterbeschaffung von Ressourcen vermeiden.
Netzwerkdaten können außerdem dazu dienen, Trends zu erkennen und potenzielle Probleme aufzuspüren. Ein plötzlicher Anstieg des Netzwerkverkehrs kann beispielsweise auf einen Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS) hindeuten.
Warum ein effektives Netzwerkmanagement wichtig ist
Ein effektives Netzwerkmanagement ist aus vielen Gründen von entscheidender Bedeutung – von Performance und Sicherheit über Kosteneinsparungen bis hin zur Notfallwiederherstellung.
Performance optimieren
Ein Unternehmen kann sich kein langsames oder unzuverlässiges Netzwerk leisten. Das beeinträchtigt nicht nur die Produktivität der Mitarbeiter, sondern auch das Geschäftsergebnis. Um eine optimale Performance sicherzustellen, ist es wichtig, das Netzwerk regelmäßig zu überwachen und bei Bedarf notwendige Änderungen und Upgrades vorzunehmen. Außerdem sollte ein Plan für den Umgang mit Störungen wie Ausfällen oder Malware-Angriffen erstellt werden.
Sicherheit gewährleisten
Ein nicht ordnungsgemäß verwaltetes Netzwerk ist anfälliger für Sicherheitsverletzungen. Ohne ein sicheres Netzwerk besteht für ein Unternehmen das Risiko, Opfer eines Hackerangriffs zu werden, was zu Datenlecks und anderen schwerwiegenden Sicherheitsproblemen führen kann.
Compliance überprüfen
Je nach Branche müssen möglicherweise bestimmte Compliance-Vorschriften eingehalten werden. So schreibt die HIPAA-Regelung in der Gesundheitsbranche ein striktes Netzwerkmanagement zum Schutz von Patientendaten vor. Die Nichteinhaltung dieser Vorschriften kann zu hohen Geldstrafen oder sogar zum Verlust der Geschäftslizenz führen.
Kosten auf mehreren Ebenen sparen
Eine effektive Netzwerkmanagementstrategie kann auf mehreren Ebenen Kosten sparen. Durch die Automatisierung von Aufgaben lässt sich beispielsweise der Bedarf an manueller Arbeit reduzieren, wodurch sich Personalkosten einsparen lassen. Darüber hinaus können Netzwerkmanager durch die Verringerung von Ausfallzeiten und die Verbesserung der Netzwerkperformance Produktivitäts- und Umsatzeinbußen vermeiden.
Notfallwiederherstellung unterstützen
Im Falle einer Katastrophe wie einem Brand oder einer Überschwemmung müssen Netzwerkmanager Daten schnell und unkompliziert wiederherstellen können. Ein gut dokumentierter Netzwerkmanagementplan kann sicherstellen, dass ein Netzwerk im Katastrophenfall schnell und problemlos wiederhergestellt wird.
Kritische Aufgaben automatisieren
Netzwerkmanagementsoftware kann dabei helfen, kritische Aufgaben wie die Überwachung der Netzwerkperformance, die Anwendung von Sicherheitspatches und die Datensicherung zu automatisieren. Durch die Automatisierung dieser Aufgaben gewinnen Netzwerkmanager Zeit, um sich auf andere zentrale Geschäftsaufgaben zu konzentrieren.
Daten für künftige Prognosen sammeln
Netzwerkmanagementsoftware kann Netzwerkmanager außerdem dabei unterstützen, Daten für künftige Prognosen zu sammeln. Diese Daten können zur Planung zukünftiger Netzwerk-Upgrades, der Kapazitätsplanung und weiterer Maßnahmen verwendet werden.
8 Tools für das Netzwerkmanagement
Glücklicherweise steht eine Fülle ausgefeilter Tools zur Verfügung, die Sie bei der Umsetzung dieser Best Practices unterstützen. Diese Softwarelösungen helfen bei der Verwaltung zahlreicher Netzwerkaspekte, darunter:
- Durchführung von Netzwerkaudits zur Identifizierung kritischer Infrastruktur
- Überwachung Ihres Netzwerks
- Umsetzung von Geräte- und Anwendungsupdates
- Durchführung von Backups
- Automatisierung wichtiger Aufgaben
- Eine Vielzahl weiterer Netzwerkfunktionen
Die folgenden Tools sind auf eine oder zwei bestimmte Aufgaben im Netzwerkmanagement spezialisiert und bieten dort einen konzentrierten Funktionsumfang. Andere Tools in unserer Zusammenstellung stellen dagegen eine umfassende Suite von Netzwerkmanagementfunktionen bereit.
SolarWinds Network Management
Am besten für umfassende Netzwerküberwachung und -verwaltung geeignet
SolarWinds Network Management ist ein in der Branche hoch angesehenes Tool, das für seine umfassenden Funktionen zur Netzwerküberwachung und -verwaltung bekannt ist. Es bietet eine Suite von Tools, mit denen Netzwerkmanager die Netzwerkperformance überwachen, diagnostizieren und Probleme beheben können.
Das Tool bietet Funktionen wie die Überwachung der Netzwerkperformance, das Netzwerk-Konfigurationsmanagement und die Analyse des Netzwerkverkehrs. Die benutzerfreundliche Oberfläche und anpassbaren Dashboards erleichtern die Visualisierung und das Verständnis von Daten zur Netzwerkperformance.
SolarWinds bietet außerdem erweiterte Alarmierungsfunktionen, mit denen Netzwerkmanager Probleme proaktiv beheben können, bevor sie das Netzwerk beeinträchtigen.
ManageEngine OpManager Plus
Am besten für die integrierte Überwachung von Netzwerk, Servern und Anwendungen geeignet
ManageEngine OpManager Plus ist ein leistungsfähiges Netzwerkmanagementtool für die integrierte Überwachung von Netzwerk, Servern und Anwendungen. Es bietet zahlreiche Funktionen, darunter die Überwachung der Netzwerkperformance, die Überwachung physischer und virtueller Server, Verkehrsanalyse, Konfigurationsmanagement, Firewall-Log-Management sowie die Verwaltung von IP-Adressen und Switch-Ports.
OpManager Plus ist für seine anpassbaren Dashboards und die intuitive Benutzeroberfläche bekannt, die eine einfache Überwachung und Verwaltung des Netzwerks ermöglichen. Außerdem bietet das Tool erweiterte Funktionen für das Fehler- und Performance-Management, mit denen sich Netzwerkprobleme schnell erkennen und beheben lassen.
Cisco DNA Center
Am besten für intent-basiertes Networking geeignet
Cisco DNA Center ist ein zentralisiertes Dashboard zur Netzwerksteuerung und -verwaltung, das für die intent-basierte Networking-Lösung von Cisco entwickelt wurde. Es bietet eine durchgängige Transparenz über das Netzwerk und ermöglicht Netzwerkmanagern, Netzwerkprobleme von einer zentralen Oberfläche aus zu überwachen, zu verwalten und zu beheben.
Cisco DNA Center bietet Funktionen wie richtlinienbasierte Automatisierung, Assurance-Analysen und sichere Segmentierung. Außerdem lässt es sich in Systeme von Drittanbietern integrieren und bietet so eine umfassende Sicht auf das Netzwerk. Die Funktion für prädiktive Analysen unterstützt die proaktive Problemlösung und die Verbesserung der Netzwerkperformance.
HPE Intelligent Management Center
Am besten für die Verwaltung heterogener Netzwerke geeignet
HPE Intelligent Management Center ist ein umfassendes Netzwerkmanagementtool, das die Verwaltung von Unternehmensnetzwerken mit Tausenden von Geräten verschiedener Anbieter unterstützt. Es bietet Funktionen wie automatisierte Netzwerkkonfiguration, Compliance-Überwachung und Netzwerk-Fehlerbehebung.
Das Tool bietet außerdem erweiterte Funktionen wie die Überwachung softwaredefinierter Netzwerke (SDN) und die Überwachung des Servicezustands. Sein modularer Aufbau ermöglicht es Netzwerkmanagern, das Tool an ihre spezifischen Anforderungen anzupassen, wodurch es eine flexible Lösung für heterogene Netzwerke darstellt.
Auvik
Am besten für cloudbasiertes Netzwerkmanagement geeignet
Auvik ist ein cloudbasiertes Netzwerkmanagementtool für die automatisierte Erkennung, Inventarisierung und Dokumentation von Netzwerken. Es bietet Funktionen wie Netzwerküberwachung, Konfigurations-Backups und die Abbildung der Netzwerktopologie.
Dank seiner Cloud-basierten Architektur ist Auvik von überall aus leicht zugänglich und liefert Echtzeit-Einblicke in die Netzwerkperformance. Außerdem unterstützt es mandantenfähige Umgebungen und eignet sich daher ideal für Managed Service Provider (MSPs), die mehrere Kundennetzwerke verwalten.
Network Operations Management (NOM) von Micro Focus
Am besten für den Betrieb großer Netzwerke geeignet
Netzwerkbetriebsmanagement (NOM) ist für die Verwaltung groß angelegter Netzwerkbetriebe konzipiert. Es bietet Funktionen wie automatisierte Erkennung, Netzwerküberwachung, Konfigurationsmanagement und Compliance-Überwachung.
Das Tool bietet außerdem erweiterte Analyse- und Berichtsfunktionen, die Netzwerkmanager dabei unterstützen, datengestützte Entscheidungen zu treffen. Dank seiner Fähigkeit, sowohl physische als auch virtuelle Netzwerke zu verwalten, ist es ein vielseitiges Tool für moderne Netzwerkumgebungen.
Broadcom DX NetOps
Am besten für KI-gestützte Netzwerk-Analysen geeignet
Broadcom DX NetOps ist ein Netzwerkmanagementtool, das KI und maschinelles Lernen (ML) für erweiterte Netzwerk-Analysen nutzt. Es bietet Funktionen wie Performance-Überwachung, Fehlerisolierung und Ursachenanalyse.
Die KI-Funktionen des Tools ermöglichen es, Netzwerkanomalien vorherzusagen und proaktiv zu beheben, wodurch sich Netzwerkperformance und Zuverlässigkeit verbessern. Broadcom DX NetOps bietet außerdem eine skalierbare Architektur und eignet sich damit für die Verwaltung von Netzwerken jeder Größe.
Opmantek NMIS
Am besten für skalierbares Netzwerkmanagement geeignet
NMIS ist ein Netzwerkmanagementsystem, das für seine Skalierbarkeit und Flexibilität bekannt ist. Es bietet Funktionen wie Performance-Überwachung, Fehlererkennung und Konfigurationsmanagement.
NMIS unterstützt eine große Bandbreite an Geräten und Anbietern und ist damit ein vielseitiges Tool für heterogene Netzwerkumgebungen. Außerdem bietet es anpassbare Dashboards und Berichte, die Netzwerkmanagern die erforderlichen Einblicke zur Optimierung der Netzwerkperformance liefern.
Wie entwickelt sich das Netzwerkmanagement weiter?
Die Landschaft des Netzwerkmanagements entwickelt sich ständig weiter. Neue Technologien, neue Herausforderungen und neue Chancen entstehen laufend. Von SD-WAN und 5G bis hin zu KI und der Cloud finden Sie hier einige der wichtigsten Trends, denen Netzwerkmanager folgen müssen:
Der Aufstieg von SD-WAN
Softwaredefinierte Weitverkehrsnetze (SD-WANs) werden zunehmend beliebter, um die Netzwerkperformance zu verbessern und Kosten zu senken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Routern ermöglicht SD-WAN Unternehmen, WANs schnell über jede Netzwerkinfrastruktur bereitzustellen und zu skalieren.
Das Wachstum von 5G und IoT
Die Geschwindigkeit, Kapazität und niedrige Latenz von 5G werden eine völlig neue Bandbreite an Anwendungen und Diensten ermöglichen. Doch neben all den Vorteilen wird 5G auch neue Herausforderungen für Netzwerkmanager mit sich bringen. Die schiere Zahl der Geräte, die mit dem Netzwerk verbunden sein werden, ist beispiellos, und die Verwaltung all dieser Verbindungen wird neue Tools und Techniken erfordern.
Darüber hinaus werden 5G-Netzwerke deutlich komplexer sein als die heutigen Netzwerke, da mehrere Ebenen verschiedener Technologien zusammenarbeiten. Wenn 5G und IoT Realität werden, müssen sich Netzwerkmanager anpassen und weiterentwickeln, um den Anforderungen der neuen Ära gerecht zu werden.
Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI)
KI hält allmählich Einzug in das Netzwerkmanagement. Sie verspricht, komplexe Netzwerkaufgaben zu vereinfachen und Einblicke in Echtzeit zu liefern. KI-gestützte Tools für das Netzwerkmanagement stecken noch in den Kinderschuhen, bieten aber großes Potenzial für die Zukunft.
Das Wachstum des Edge Computing
Edge Computing ist ein verteiltes Computing-Modell, bei dem Daten am Rand des Netzwerks, nahe der Datenquelle, verarbeitet werden. Edge Computing wird immer wichtiger, da immer mehr Geräte mit dem Netzwerk verbunden werden. Damit lassen sich Daten schnell und effizient verarbeiten, ohne sie an ein zentrales Rechenzentrum übertragen zu müssen.
Der Umzug in die Cloud
Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Netzwerkinfrastruktur in die Cloud. Dieser Trend wird durch den Bedarf an Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneinsparungen vorangetrieben.
Fazit: Mit den Best Practices für das Netzwerkmanagement Schritt halten
Die dynamische Landschaft des Netzwerkmanagements entwickelt sich ständig weiter – angetrieben durch das Aufkommen neuer Technologien und die Notwendigkeit, neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Bei der Navigation durch dieses sich wandelnde Umfeld wird deutlich, dass die Rolle von Netzwerkmanagern immer komplexer und anspruchsvoller wird.
Mit den richtigen Tools und der Einhaltung der in diesem Artikel beschriebenen Best Practices können Netzwerkmanager dieses sich wandelnde Umfeld jedoch effektiv bewältigen. Die vorgestellten Tools können bei der Verwaltung und Wartung von Computernetzwerken wertvolle Unterstützung leisten.
Abschließend ist es wichtig, auch künftig über die neuesten Trends und Technologien im Netzwerkmanagement auf dem Laufenden zu bleiben. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Netzwerke robust, sicher und in der Lage bleiben, die sich wandelnden Anforderungen Ihres Unternehmens zu unterstützen.
Wenn Sie weitere Hilfe bei der komplexen Verwaltung Ihrer Netzwerke benötigen, wenden Sie sich an eines der besten Unternehmen für Netzwerkmanagement-Software in unserem Ratgeber.