Netzwerkmanagementteams konzentrieren sich heute auf schnelle Reaktionsfähigkeit, Leistung, Agilität und niedrige Gesamtbetriebskosten. Deshalb setzen sie zunehmend auf Cloud-Technologien wie Software as a Service (SaaS-)Lösungen, die Flexibilität zu einem erschwinglichen Preis bieten. SaaS lässt sich schnell bereitstellen und an spezifische Anforderungen anpassen und bietet zeitsparende Funktionen wie Automatisierung und Ereigniskorrelation über heterogene Netzwerke hinweg.
Die Branche des Netzwerkmanagements verändert und entwickelt sich in einer technologiegetriebenen Welt ständig weiter, in der täglich mehr Daten entstehen. Netzwerkmanager nutzen künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung, Analysen, maschinelles Lernen und Cognitive Computing, um die Servicebereitstellung zu verbessern – letztlich dreht sich alles um die Kundenerfahrung.
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Kernbereiche des Netzwerkmanagements
Im Netzwerkbetriebsmanagement gibt es mehrere Kernbereiche, die jeweils eigene Aufgaben haben. Die International Organization for Standardization (ISO) hat fünf Funktionsbereiche des Netzwerkmanagements definiert:
- Fehlermanagement: Diagnose, Behebung oder Umgehung eines Problems mit einem Gerät oder Netzwerksystem. Fehler erkennen und isolieren, bevor sie erhebliche Störungen verursachen.
- Konfigurationsmanagement: Konfigurationseinstellungen nachverfolgen, damit die Geräte konsistent zusammenarbeiten und Kunden die Einstellungen bei Bedarf aktualisieren können.
- Abrechnungsmanagement: Nutzungsmuster erfassen, damit Unternehmen Kunden anhand der genutzten Dienste und der in diesen Zeiträumen verbrauchten Bandbreite korrekt abrechnen können.
- Leistungsmanagement: Ermitteln, wie gut ein Netzwerk funktioniert, potenzielle Engpässe identifizieren und auftretende Probleme beheben.
- Sicherheitsmanagement: Durch den Einsatz von Sicherheitstools, die einen zuverlässigen Schutz vor externen Angriffen auf Systeme und vor versehentlichen Schäden gewährleisten, die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen sicherstellen.
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Trends im Enterprise-Netzwerkmanagement: Die wichtigsten Erkenntnisse
Nachfolgend finden Sie eine ausführliche Analyse dieser Trends im Netzwerkmanagement. Hier die Kurzfassung:
- KI und ML werden eine wichtige Rolle bei der Automatisierung von Aufgaben im Netzwerkmanagement spielen.
- Der Aufstieg von 5G wird neue Herausforderungen und Chancen für Unternehmen beim Management ihrer Netzwerke mit sich bringen.
- SDN wird weiter an Popularität gewinnen, da es mehr Flexibilität und Agilität bietet.
- Cloudbasierte Lösungen für das Netzwerkmanagement werden immer häufiger zum Einsatz kommen, da Unternehmen ihre Effizienz steigern und Kosten senken wollen.
- Intelligente Geräte wie Sensoren und vernetzte Fahrzeuge werden riesige Datenmengen erzeugen, die verarbeitet werden müssen. Datenanalyse-technologien werden ein wichtiger Bestandteil jeder Strategie für das Netzwerkmanagement sein.
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8 Trends im Enterprise-Netzwerkmanagement
Die Trends im Netzwerkmanagement verändern sich erheblich. Der rasante Anstieg des Datenverkehrs in Rechenzentren und die daraus resultierende Notwendigkeit, mit der wachsenden Komplexität und dem zunehmenden Volumen von Netzwerken umzugehen, werden weiterhin die wichtigsten Treiber für Innovation und Wandel im Netzwerkmanagement sein.
Neue Technologien wie softwaredefiniertes Networking (SDN) und das Internet der Dinge (IoT) werden voraussichtlich die Einführung neuer Konzepte vorantreiben und künftig den Fokus auf Standards und Interoperabilität verstärken.
1) Der Aufstieg des Cloud Computing
Einer der weitreichendsten Trends im Netzwerkmanagement ist der Aufstieg des Cloud Computing. Mit Cloud Computing können Unternehmen von überall auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen. Das verschafft ihnen deutlich mehr Flexibilität und Skalierbarkeit als herkömmliche On-Premises-Lösungen.
Cloud Computing ist kostengünstiger, da Nutzer nur für das bezahlen, was sie tatsächlich verwenden. Cybersecurity Ventures prognostiziert, dass bis 2025 mehr als 100 Zettabyte an Daten in der Cloud gespeichert sein werden und der weltweite Datenspeicher voraussichtlich mehr als 200 Zettabyte umfassen wird.
Das ist eine unglaubliche Datenmenge und stellt einen bedeutenden Wandel in unserem Umgang mit dem Netzwerkmanagement dar. Der Wechsel in die Cloud erleichtert es Unternehmen erheblich, bei Bedarf zu skalieren, ohne die Kosten zu erhöhen, und ist damit eine der wichtigsten Veränderungen in der Branche.
Die zunehmende Abhängigkeit von Cloud-Diensten bedeutet, dass der Bedarf an lokalen Servern und Speichern sinken wird. Netzwerkmanager sollten darüber nachdenken, wie sie ihren Kunden mit diesen neuen Ansätzen des Cloud Computing zuverlässige Verbindungen bereitstellen können. Außerdem müssen sie in puncto Cybersicherheit auf dem neuesten Stand bleiben, was eigene Herausforderungen mit sich bringt.
2) Intelligente Netzwerke
In den nächsten Jahren werden wir eine deutliche Entwicklung hin zu intelligenten Netzwerken erleben, die sich selbst konfigurieren, optimieren und heilen können. Möglich wird dies durch Fortschritte bei künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und softwaredefiniertem Networking. Diese Technologien werden dazu beitragen, menschliche Fehler zu reduzieren, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.
Diese Fähigkeit ist für Unternehmen mit großen, globalen Netzwerken entscheidend, da sie versuchen, mit steigenden Kundenanforderungen Schritt zu halten und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Darüber hinaus versprechen intelligente Netzwerke Verbesserungen der Benutzererfahrung, da selbstkonfigurierende Netzwerke ein vorhersehbareres Netzwerkverhalten und eine kontinuierliche Optimierung ermöglichen. Das Ergebnis ist eine automatisierte Infrastruktur, die Netzwerke schneller, sicherer und zuverlässiger macht als je zuvor.
3) Das Wachstum mobiler Geräte und BYOD
Der Trend zu Bring Your Own Device (BYOD) ist in den vergangenen Jahren explodiert, da immer mehr Beschäftigte ihre Smartphones, Laptops und Tablets für die Arbeit nutzen. Dadurch entstand ein Bedarf an besseren Tools für das Netzwerkmanagement, mit denen IT-Fachleute alle Geräte im Netzwerk im Blick behalten und sicherstellen können, dass sie ordnungsgemäß konfiguriert sind. Eine Studie von Mordor Intelligence ergab, dass 85 % der Unternehmen aufgrund der COVID-19-Pandemie BYOD-Richtlinien eingeführt haben.
Für Unternehmen mit umfangreichen BYOD-Programmen oder solche, die diesen Bereich gerade erst erkunden, ist es entscheidend, jetzt Strategien zu entwickeln, damit sie vorbereitet sind, wenn die Einführung neuer Richtlinien und Verfahren später notwendig wird.
Sie sollten außerdem in eine unternehmensweite Technologieplattform investieren, die Funktionen für das Management mobiler Geräte bereitstellt. So lässt sich die Sicherheit vereinfachen und IT-Administratoren erhalten zugleich mehr Kontrolle über den Zugriff von Beschäftigten auf Unternehmensdaten auf mobilen Geräten und anderen Endpunkten.
Mit Enterprise Mobility Management (EMM) können Unternehmen genau sehen, was ihre Nutzer im gesamten Unternehmen tun, und potenzielle Sicherheitsbedrohungen schnell erkennen, bevor sie ernst werden.
4) Zero-Trust-Architektur
Einer der wichtigsten Trends im Netzwerkmanagement, die es zu beobachten gilt, ist der Aufstieg der Zero-Trust-Architektur. Dieses Sicherheitsmodell geht davon aus, dass alle Nutzer nicht vertrauenswürdig sind, und überprüft jeden Nutzer, bevor ihm Zugriff auf Unternehmensressourcen gewährt wird.
Dieser Ansatz wird immer beliebter, da herkömmliche Sicherheitsmodelle angesichts der hochentwickelten Cyberbedrohungen von heute nicht mehr wirksam sind. Zu den Vorteilen der Zero-Trust-Architektur gehören verbesserte Sicherheit, geringere Kosten und höhere Effizienz. Mit dieser neuen Strategie können IT-Abteilungen die Aktivitäten ihrer Beschäftigten besser nachverfolgen, indem sie deren Internetnutzung und Standortdaten überwachen.
Außerdem können Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben, nicht mehr auf vertrauliche Informationen zugreifen, auf die sie möglicherweise Zugriff hatten, da sie nicht länger als vertrauenswürdige Beschäftigte verifiziert werden können. Insgesamt hilft dieser Trend Unternehmen, Sicherheitsverletzungen zuvorzukommen.
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5) Agile Workflow-Methoden und -Pakete
Mit der Zunahme des Datenverkehrs und großer Datensätze ist das Netzwerkmanagement wichtiger denn je geworden. Ein ordnungsgemäßes Netzwerkmanagement kann dazu beitragen, die Sicherheit der Daten und den reibungslosen Betrieb der Netzwerke zu gewährleisten. Nach Angaben des World Economic Forum wird die täglich erzeugte Datenmenge bis 2025 weltweit 463 Exabyte erreichen.
Bei diesen Zahlen muss berücksichtigt werden, wie sich diese Datenmenge speichern lässt und wie sie über eine komplexe Netzwerkinfrastruktur verteilt wird. Eine Möglichkeit, stets auf neue Technologien vorbereitet zu sein, besteht in einem agilen Ansatz für das Netzwerkmanagement.
Herkömmliche Ansätze für das Netzwerkmanagement benötigen zu viel Zeit, bevor wesentliche Änderungen umgesetzt werden, wodurch Unternehmen anfällig für Störungen bleiben. Die agile Methodik ermöglicht es Beschäftigten, Produkte und Dienstleistungen schnell iterativ weiterzuentwickeln, ohne auf die Zustimmung oder den Input von Stakeholdern mit anderen Zielen warten zu müssen. Sie erlaubt ihnen außerdem, bei Veränderungen des Marktes schnell zu reagieren und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, ohne Zeit mit nicht tragfähigen Produkten oder Dienstleistungen zu verschwenden.
Die Erstellung agiler Pakete ist einer der Schlüssel zum Erfolg eines agilen Ansatzes. Diese Pakete umfassen Lösungen, die bei Problemen wie erhöhtem Datenverkehr oder Sicherheitsverletzungen sofortige Abhilfe schaffen, sowie langfristige Strategien, um diese Probleme zu verhindern. Es ist zu beachten, dass die Einführung agiler Methoden eine erhebliche Veränderung der Kultur und Denkweise erfordert, die Vorteile dies jedoch wert sind.
6) Cloudbasierte Analysen
Der Aufstieg cloudbasierter Analysetools hat es Unternehmen erleichtert, ihre Netzwerke zu überwachen und zu verwalten. Dieser Trend wird durch den Bedarf an Echtzeiterkenntnissen, die Flexibilität der Cloud und die Möglichkeit zur schnellen Skalierung angetrieben. Mit Analyselösungen können IT-Teams alle Aspekte der Anwendungsleistung überwachen – von Infrastrukturproblemen bis hin zu Problemen bei der Benutzererfahrung.
Dadurch können IT-Teams Probleme erkennen, bevor sie den Geschäftsbetrieb oder Endnutzer beeinträchtigen. Mit Big-Data-Analysen im Zentrum bieten diese Tools ein vollständiges Bild der aktuellen Vorgänge im Netzwerk und ermöglichen Maßnahmen, bevor es zu einer Verschlechterung der Services kommt. Zudem liefern sie wertvolle Einblicke in die Leistung von Anwendungen im Netzwerk und helfen, potenzielle Engpässe zu identifizieren, die zu Ausfallzeiten führen könnten.
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7) Softwaredefiniertes Networking (SDN)
In einem softwaredefinierten Netzwerk sind die Steuerungs- und die Datenebene entkoppelt, wobei die Steuerungsebene in Software implementiert ist. Dies ermöglicht mehr Flexibilität und Agilität beim Management von Netzwerken.
SDN wird künftig immer wichtiger und ermöglicht ein effizienteres Management komplexerer Netzwerke. Mit dieser Technologie können Unternehmen ihre Hardware oder ihren Anbieter frei wählen und gleichzeitig die Konfiguration ihres Netzwerks weitgehend kontrollieren.
Mit SDN haben Unternehmen deutlich mehr Autonomie bei der Einrichtung ihrer Netzwerke – von der Art der verwendeten Switches bis hin zur zugewiesenen Bandbreite. Außerdem können sie die mit SDN verbundenen Automatisierungsfunktionen nutzen, die groß angelegte Vorgänge wie Softwareaktualisierungen schneller und einfacher machen als je zuvor.
8) Automatisierung und KI
In den nächsten Jahren wird der Einsatz von Automatisierung und künstlicher Intelligenz im Netzwerkmanagement weiter zunehmen. Gründe dafür sind die wachsende Komplexität von Netzwerken, der Bedarf an einer schnelleren Problemlösung und der Wunsch, Betriebskosten zu senken. Mit zunehmender Weiterentwicklung dieser Technologien werden sie komplexere Aufgaben übernehmen und Unternehmen noch mehr Nutzen bieten können.
Automatisierungstools können beispielsweise Routineaufgaben wie das Einrichten neuer Services oder das Aktualisieren von Software übernehmen, indem sie über eine API (Application Programming Interface) auf die Systeme des Unternehmens zugreifen. KI-gestützte Analyse- und Optimierungsalgorithmen können unterdessen den täglichen Betrieb auf mehreren Geräten mit geringem oder ganz ohne menschliches Eingreifen überwachen.
Ihre Fähigkeit, Daten schnell zu analysieren, hilft ihnen, Muster zu erkennen, die Menschen sonst möglicherweise übersehen würden. Automatisierte Tools werden weitere Aufgaben übernehmen, während sich Menschen auf Entscheidungen auf höherer Ebene konzentrieren.
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