Top 8 Best Practices und Strategien für die Datenmigration

Ganz gleich, ob Sie auf eine cloudbasierte Infrastruktur umsteigen, für eine bestimmte Unternehmensplattform den Anbieter wechseln oder von einem externen Unternehmen einen neuen Geschäftsbereich übernehmen: Wahrscheinlich stehen Sie vor der Aufgabe, große Datenmengen an einen neuen Speicherort zu migrieren. Die Datenmigration bereitet mehr Kopfzerbrechen als die meisten anderen Unternehmensinitiativen, weil […]

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Shelby Hiter
Shelby Hiter
Nov 19, 2021
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Ganz gleich, ob Sie auf eine cloudbasierte Infrastruktur umsteigen, für eine bestimmte Unternehmensplattform den Anbieter wechseln oder von einem externen Unternehmen einen neuen Geschäftsbereich übernehmen: Wahrscheinlich stehen Sie vor der Aufgabe, große Datenmengen an einen neuen Speicherort zu migrieren. Die Datenmigration bereitet mehr Kopfzerbrechen als die meisten anderen Unternehmensinitiativen, weil das Risiko von Bedienfehlern, Datenverlust und Missverständnissen sehr hoch ist. Damit die Migration erfolgreich verläuft und die Bedürfnisse und Ziele aller Abteilungen berücksichtigt werden, sollten Sie sich vor dem Start diese wichtigsten Best Practices und Strategien für die Datenmigration ansehen.

Mehr zur Migration in der Cloud: Effektive Strategien für die Cloudmigration in Unternehmensnetzwerken

Tipps für eine erfolgreiche Datenmigration im Unternehmen

  1. Einen Projektplan mit klar definiertem Umfang und Zeitplan erstellen
  2. Ein abteilungsübergreifendes Taskforce-Team einrichten
  3. Bewerten, welche Daten migriert werden müssen
  4. Daten vor der Migration bereinigen
  5. Die gesetzlichen Compliance-Anforderungen für die Migration prüfen
  6. Benötigte Anbieter, Partner und Produkte identifizieren
  7. Daten sichern und eine Risikomanagementstrategie entwickeln
  8. Die Migration regelmäßig mit einer agilen Methodik überprüfen

1. Einen Projektplan mit klar definiertem Umfang und Zeitplan erstellen

Bevor Sie ein Datenmigrationsprojekt starten, sollten Sie einen detaillierten Projektplan mit klaren Zielen für Ihre Daten und die beteiligten Teammitglieder erstellen. Stellen Sie sich bei der Entwicklung Ihres Projektplans die folgenden Fragen:

  • Was muss migriert werden? 
  • Wohin werden die Daten migriert? 
  • Wer muss an diesem Prozess beteiligt sein? 
  • Wer ist dafür verantwortlich, dass die Daten vor, während und nach dem Migrationsprozess ordnungsgemäß verwendet werden?
  • Welcher Zeitrahmen ist für den Abschluss realistisch?

Wenn Sie diese Fragen im Vorfeld stellen, bleiben Sie im Budget, beziehen die richtigen Personen ein und sichern die richtigen Daten, bevor Sie gravierende Änderungen an Ihrem Datenbestand vornehmen.

Eine Vorlage für einen Projektplan für den Einstieg: Verwenden Sie eine Projektplanvorlage für Ihr nächstes Projekt

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2. Ein abteilungsübergreifendes Taskforce-Team einrichten 

Datenmigrationen werden in der Regel von einem IT- oder Data-Science-Team durchgeführt. Diese Teams erkennen jedoch möglicherweise nicht die gesamte Tiefe und Breite der Datennutzung und wissen nicht, wie sich die Migration auf andere Teams auswirkt. Um eine klare Kommunikation und einen Datenmigrationsplan sicherzustellen, der für alle Datennutzer funktioniert, sollten Sie eine abteilungsübergreifende Taskforce zur Leitung der Datenmigration einrichten. Das IT-Team wird zwangsläufig stärker in den eigentlichen Migrationsprozess eingebunden sein. Mitglieder aus den Bereichen Operations, Marketing und sogar HR, die regelmäßig mit diesen Daten arbeiten, sollten jedoch genau wissen, wie sich jeder Migrationsschritt auf ihre Arbeit auswirkt.

Einige Technologieteams befürchten möglicherweise, dass die Einbindung nichttechnischer Teammitglieder den Migrationsplan verlangsamt. Wahrscheinlich wird jedoch das Gegenteil eintreten. Teammitglieder aus anderen Abteilungen bringen eine andere Perspektive ein und weisen oft auf wichtige Aspekte einer Datenmigration hin, bevor daraus ein Problem wird. Mit anderen Worten: Die gemeinsame Taskforce-Strategie kann dazu führen, dass einige Schritte mehr Zeit beanspruchen, spart aber wahrscheinlich später Zeit, weil aufwendige Überarbeitungen von Datenbeständen und Plattformen vermieden werden. Um mit Ihrem gemeinsamen Team möglichst erfolgreich zu sein, sollten Sie einen ITOps-Ansatz für die abteilungsübergreifende Strategie in Betracht ziehen.

Mehr zu ITOps: Hyperautomation in ITOps bringen

3. Bewerten, welche Daten migriert werden müssen

Ein Teil der Daten kann möglicherweise am derzeitigen Speicherort verbleiben. Bei manchen Daten handelt es sich vielleicht um Duplikate oder um Daten, die nicht mehr benötigt werden. Bewerten Sie vor Beginn des Migrationsprozesses, welche Daten migriert werden müssen, um Zeit und Kosten zu sparen. Verschiedene auf dem Markt verfügbare Tools wie Datendeduplizierung und andere Software für Datenqualität können den Prozess der Datenbewertung automatisieren.

4. Daten vor der Migration bereinigen

Sie möchten bestehende Datenprobleme nicht an einen neuen Speicherort übertragen, insbesondere nicht bei größeren Datenbeständen, deren Prüfung mit zunehmendem Umfang schwieriger wird. Nutzen Sie die für die Migration eingeplante Zeit auch zur Datenbereinigung – etwa durch Datenannotation, Data Governance, Datendeduplizierung und weitere Tools für Datenqualität. Sie werden überrascht sein, wie viele Datensätze sich mit einfachen Maßnahmen korrigieren lassen.

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5. Die gesetzlichen Compliance-Anforderungen für die Migration prüfen

Insbesondere wenn Ihre Organisation bestimmte Datenschutzvorschriften wie HIPAA oder DSGVO einhalten muss, sind Sie jederzeit dafür verantwortlich, wie Kundendaten verwendet werden und wer sie nutzt. Stellen Sie sich vor Beginn der Datenmigration diese wichtigen Fragen zur Data Governance, um Verstöße gegen die zulässige Datennutzung zu vermeiden:

  • Entspricht Ihre neue Plattform den gesetzlichen Anforderungen Ihrer Branche und Ihres Unternehmens? Müssen Sie Erweiterungen oder Sicherheitsvorkehrungen einrichten, damit die neue Plattform den Compliance-Anforderungen entspricht? 
  • Verstoßen Sie während der Migration gegen Gesetze oder Vorschriften, wenn Sie bestimmte Schritte im Umgang mit den Daten nicht befolgen?
  • Benötigen einige Ihrer Teammitglieder bestimmte Berechtigungen, um während der Migration mit Kundendaten arbeiten zu dürfen?
  • Haben Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Daten während der Übertragung eingerichtet?

Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften können finanzielle und sogar strafrechtliche Folgen haben – ganz zu schweigen vom Schaden, den sie dem Ruf eines Unternehmens zufügen können. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Plattform oder ein Plan den Branchenstandards und -richtlinien entspricht, sollten Sie unbedingt rechtlichen Rat einholen, bevor Sie die personenbezogenen Daten Ihrer Nutzer gefährden.

Mehr zum Verwalten von Compliance: Fünf Tipps für das Compliance-Management in Unternehmensnetzwerken

6. Benötigte Anbieter, Partner und Produkte identifizieren

Die Datenmigration ist eine umfangreiche Aufgabe, die sich mit Datenmigrationstools und auf Datenmigration spezialisierten Partnern vereinfachen und sogar automatisieren lässt. Besonders wenn Sie in einer spezialisierten Branche tätig sind, sollten Sie nach Lösungen und Partnern suchen, die mit Ihren spezifischen Anforderungen und der geplanten Nutzung Ihrer Daten nach der Migration vertraut sind.

7. Daten sichern und eine Risikomanagementstrategie entwickeln

Ganz gleich, wie sorgfältig Sie planen und wie viele fachkundige Techniker und Tools Sie in den Datenmigrationsprozess einbinden: Es besteht immer die Möglichkeit eines Datenverlusts oder einer unerwünschten Datenmanipulation. Um sich gegen Worst-Case-Szenarien zu schützen, sollten Sie zwei grundlegende Schritte unternehmen: Sichern Sie Ihre wichtigsten Daten vor der Migration und entwickeln Sie eine umfassende Risikomanagementstrategie. 

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Der Technologiemarkt bietet verschiedene Lösungen zur Datensicherung, mit denen Sie Kopien Ihrer Daten erstellen und offline sowie in anderen sicheren Umgebungen speichern können. Datensicherung und -wiederherstellung ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, sicherzustellen, dass Ihre Daten im Falle eines Unfalls wiederhergestellt werden können.

Eine Risikomanagementstrategie ist ein Plan, der potenzielle Risiken eines Projekts, deren mögliche Ursachen und die Reaktion der Organisation auf das Eintreten dieser Risiken beschreibt. Risikomanagementstrategien bestehen häufig auf der übergeordneten Organisationsebene. Bei einem großen Projekt wie der Datenmigration ist es jedoch wichtig, die Strategie für diesen speziellen Anwendungsfall zu aktualisieren oder eine separate Strategie zu erstellen. Zum Team für die Risikomanagementstrategie sollten nicht nur die Verantwortlichen für die Datenmigration gehören, sondern auch Führungskräfte wie Chief Risk Officers (CROs) und gegebenenfalls ein Rechts- oder Versicherungsexperte zur zusätzlichen Unterstützung.

Mehr zu Tools und Strategien für das Risikomanagement: Die beste Risikomanagementsoftware für 2021

8. Die Migration regelmäßig mit einer agilen Methodik überprüfen

Eine Datenmigration kann Unternehmensdaten und -plattformen vollständig ruinieren, wenn die Datenmigrationsstrategie nicht regelmäßig bewertet und aktualisiert wird. Erwägen Sie für Ihre Migration die Einführung einer agilen Projektmanagement-Methodik und führen Sie die Datenmigration in kurzen Etappen oder Iterationen durch. Scheuen Sie sich nicht, den Kurs zu ändern oder den Umfang Ihres Projekts im Laufe der Zeit anzupassen. Wahrscheinlich werden Sie Fehler entdecken, die korrigiert werden müssen, oder neue Best Practices finden, die Ihre gesamte Datenmigrationsstrategie verbessern können.

Das richtige Tool für ein erfolgreiches Cloudmigrationsprojekt finden: Die besten Tools und Services für die Cloudmigration in Unternehmen 2021

Shelby Hiter

Shelby Hiter is a writer for eWeek and several other B2B technology websites. Previously, she managed editorial strategy on TechRepublic, Webopedia, LinuxToday, and SoftwarePundit. Her work has appeared in online publications such as TechRepublic, project-management.com, Datamation, eSecurity Planet, Enterprise Networking Planet, CIO Insight, AllBusiness.com, and SiteProNews. Her current B2B tech passions include artificial intelligence, managed services, open-source software, and big data.

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